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i-con2 Chobe National Park : Reisehinweise und Unterkunft
Einreise nach Botswana
Das Visum kostet 40 Pula (1 Pula = 0,1 EUR) und wird direkt an der Grenze ausgestellt. Für den Grenzübertritt wird ein gültiger Reisepass, ein Internationaler Führerschein, Fahrzeugpapiere sowie eine Bescheinigung des Autovermieters verlangt, der den Grenzübertritt autorisiert. Ohne ein solches Dokument wird man zurück geschickt. Außerdem ist eine Straßennutzungsgebühr zu entrichten in Höhe von ca 20 Pula. Es dürfen keine tierischen Produkte und kein Obst oder Gemüse nach Botswana eingeführt werden. Dies wird meist genau kontrolliert, Kühlboxen müssen geöffnet werden. Grundsätzlich muss alles deklariert werden, was man einführt. Die Grenzbeamten sind - im Vergleich zu Namibia - oft relativ unfreundlich. Von Schmiergeldern ist jedoch abzuraten.


Übernachtungspreise in Botswana
Generell muss man wissen, daß Botswana ein touristisches Hochpreisland ist. Man möchte wenige, dafür aber gut zahlende Touristen, nicht zuletzt aus ökologischen Erwägungen. Unterkünfte in Parks werden meist von privaten Konzessionären betrieben. Sie müssen darum im Chobe Park – wie überall in Botswana – mit hohen Preisen für Übernachtungen in Lodges rechnen. Saftige Preise gelten auch für Camping Übernachtungen, wobei zumeist wenig Luxus zu erwarten ist.

Zufahrt zum Chobe Park
Die Zufahrt erfolgt ab Katima Mulilo im Caprivi auf der B8 zum Grenzposten Ngoma Bridge (Grenzposten täglich zwischen 8 und 16 Uhr geöffnet). Die asphaltierte Straße verläuft dann durch den Park bis nach Kasane. Die kleine, sehr afrikanisch geprägte Stadt am Chobe Fluß liegt an der Grenze zu Zimbabwe und ist Verwaltungssitz der Region. Da es keinen Zaun zum Chobe Park gibt, sieht man oft Elefanten und Flußpferde in der Stadt, letztere vor allem nachts. Von Kasane aus gelangt man auf gut ausgeschilderte Teerstraße am Flughafen entlang zum Sedudu Gate in den Chobe National Park.

Parkgebühren Chobe National Park
Die Gebühren im Park betragen ca 150 Pula pro Person und Tag zuzüglich 50 Pulu für das Auto.

Fahren im Chobe Park
Man kann den Chobe Park problemlos mit einem normalen PKW erreichen. Für Wildbeobachtung ist jedoch ein Geländewagen mit hoher Bodenfreiheit absolut unerlässlich. Die Wege sind meist extrem weichsandig und rauh. Dies gilt auch für die Fahrt zu den Savuti Marschen im Südwesten und die Weiterfahrt zum Moremi Wildreservat oder nach Maun. Man sollte stets relativ autark sein, genügend Kraftstoff, Proviant und vor allem Wasservorräte mitführen.

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Foto: Elefantenbesuch im Sawuti Camp

Unterkunft im Chobe Natonal Park

Die staatliche Ihaha Campsite am Chobe Fluß bei Kasane bietet vergleichsweise preiswertes Camping. Das Camp bietet herrliche schattige Stellplätze, gute, saubere Sanitäranlagen und ist bedingungslos zu empfehlen. Mit dem Besuch von Elefanten im Camp ist jederzeit zu rechnen, abends und nachts kann es auch zu Besuchen von Flusspferden kommen.

Ca 8 Kilometer weiter am Chobe Fluss entlang stößt man auf die Chobe Game Lodge. Sie ist die
einzige permanente Safarilodge innerhalb des Chobe Nationalparks und überblickt den Chobe River und die Caprivi Flutebenen. Die Lodge wird privat betrieben, bietet absoluten Luxus und ist entsprechend kostspielig. Sehr viel preisgünstiger kann man natürlich in Kasane übernachten, wo sich diverse Lodges am Ufer des Chobe Flusses aneinanderreihen.

Vorausbuchung
Übernachtungen in den staatlichen Camps im Chobe National Park müssen vorausgebucht werden. Wer ohne Buchung eintrifft, wird abgewiesen. Die Buchungen erfolgen über das staatliche Reservierungsbüro in Gaborone, PO Box 131, Tel 00267 3180774, Fax 00267 3180775. Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Malaria
Malaria Prophylaxe ist für den Chobe Park - wie auch für den gesamten Caprivi Bereich - angeraten.

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Foto: Sandiger Weg im Chobe Park

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