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Tsumeb

Tsumeb liegt im sogenannten "Otavi Dreieck", welches das Gebiet zwischen den Orten Tsumeb, Otavi im Südwesten und Grootfontein im Südosten bezeichnet, alle rund 60 Kilometer voneinander entfernt liegend. Das Otavi Dreieck bekommt relativ hohe Niederschläge, so dass man in dieser Region Ackerbau betreiben kann, was in Namibia ungewöhnlich ist. Angebaut werden vor allem Mais und Weizen, aber auch verschiedene Gemüsesorten und Obst.

Die "Gartenstadt" Tsumeb – sie hat rund 15.000 Einwohner – wirkt relativ grün. Besonders schön ist es im Frühjahr, wenn die zahlreichen violetten Jacaranda Bäume in Blüte stehen. Bauliches Schmuckstück ist die katholische St. Barbara Kirche in der Main Street. Sie wurde 1913 errichtet.


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Fotos: Links Tsumeb Museum. Oben St. Barbara Kirche in Tsumeb

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Tsumeb  lebt vorwiegend vom Bergbau. Schon die Buschmänner fanden hier – in einem 12 Meter hohen Malachit Hügel – Kupfer und tauschten es mit den Ovambos gegen Tabak ein. Um 1900 begann man mit dem industriemäßigen Bergbau von Kupfer, Blei, Silber, Zink und Kadmium. Der Erzgang von Tsumeb – er ist vulkanischen Ursprungs – enthält jedoch weitaus mehr Minerale, zum Teil sehr seltene. Insgesamt wurden 217 verschiedene Minerale gezählt. Nirgends auf der Welt wurde bislang eine solche Vielfalt gefunden. Die Mine ging 1998 in Konkurs, ist aber mittlerweile wieder in Betrieb.

Über die Wunderwelt der Minerale und Kristalle kann man sich im heimatkundlichen Museum von Tsumeb informieren. Die engagierte Kuratorin Ilse Schatz, die das Museum 1975 gründete, erzählt auch gern interessante Geschichten aus der Kolonialzeit von Tsumeb.

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