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Karibib

Karibib liegt an der B2 Straße, auf halben Wege zwischen Windhoek und Swakopmund.

Der kleine Ort wurde 1900 als Bahnstation für die Schmalspurlinie gegründet. Karibib war ein wichtiger Übernachtungsstopp für die Eisenbahn. Als man 1907 eine neue Bahn mit breiterer Spur baute und die Bahnstation ins 30 Kilometer entfernte Usakos verlegte, wurde es still in Karibib.

Erst der Bergbau brachte dem Ort wenige Jahre später neuen Auftrieb. Man entdeckte zum einen Goldvorkommen. Berühmt wurde Karibib jedoch für sein hochwertiges Marmor. Nur hier gibt es - neben verschiedenen anderen Marmorarten - reinen schwarzen Marmor. Auch heute noch wird in den Marmorbrüchen von Karibib hochwertiger und besonders harter Marmor abgebaut und in alle Welt exportiert.

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Die Navachab Goldmine südlich von Karibib wurde Ende der 80er Jahre von der südafrikanischen Anglo-American Corporation übernommen. Im Tagebau werden hier täglich 5000 Tonnen goldhaltiges Gestein abgebaut. Seit sich der Goldpreis auf dem Weltmarkt erholt hat, arbeitet die Mine wieder rentabel.

Etliche kleinere Unternehmen bauen in der Karibib Region zudem Halbedelsteine ab, vor allem Amethyste, Tourmaline, Aquamarine und Quartze.

Für den Besucher interessant ist das Henckert Tourist Centre in der Main Street. Auf über 1000 qm gibt es hier das wohl größte Angebot an Schmuck, Edel- und Halbedelsteinen sowie anderen kunsthandwerklichen Artikeln in Namibia.

REISEHINWEISE + UNTERKUNFT

Fotos: Links das Marmorwerk in Karibib. Oben Willkommensschild am Ortseingang.

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Selbstfahrer Reise durch Namibia