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Damaraland

Das Damaraland erstreckt sich im Nordwesten Namibias südlich des Kaokovelds zwischen Erongo und der Etosha Pfanne. Wenngleich der Name Damaraland heute weiterhin gebräuchlich ist, stammt er noch aus Zeiten der Homelands, und das Damaraland ist heute verwaltungsmäßig Teil der Kunene Region.

Das Damaraland wird – nach wie vor – überwiegend von den Damara bewohnt, die zusammen mit den San (Bushmen), zu den ältesten Einwohnern Namibias gezählt werden. Ihre Sprache gehört zu den Khoisan-Dialekten, ist also mit der Sprache der Namas und San verwandt. Die Damara gehören zu den ärmsten Volksgruppen in Namibia. Wirtschaftliche Basis ist die Ziegenhaltung. Weite Teile des Damaralands sind stark überweidet.

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Das Damaraland ist insgesamt sehr spärlich besiedelt, karg, ausgedörrt und wild. Dem Besucher eröffnen sich auf der Fahrt durch das Gebiet immer wieder grandiose Landschaften mit bizarren Bergen und weiten steinigen Ebenen. Nur selten trifft man auf Menschen und Siedlungen. Dafür gibt es noch wild lebende Nashörner und Wüsten-Elefanten, hauptsächlich im westlichen Teil.

Die staubige Distrikthauptstadt Khorixas hat – abgesehen von einer Tankstelle, einigen Läden, einem Restcamp und einer Lodge – wenig Highlights zu bieten. Rund 100 Kilometer westlich der Stadt findet man jedoch die Hauptattraktion im Damaraland, die mehr als 2500 prähistorischen Felsgravuren von Twyfelfontein, von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklariert. Ein weiteres Highlight im Damaraland sind die Ugab Terrassen und die Vingerklip Felskuppe auf dem Weg von Khorixas nach Outjo.

Fotos: Links Damara Frau. Oben Wüstenelefant nahe Palmwag.

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Selbstfahrer Reise durch Namibia