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Kgalagadi Transfrontier National Park

Im Jahre 1999 wurde Südafrikas einstiger Kalahari Gemsbok National Park mit dem angrenzenden Gemsbok National Park von Botswana zusammengelegt. Das riesige Wildreservat  wurde Kgalagadi Transfrontier National Park genannt. Es umfasst eine Fläche von rund 36.000 qkm und gibt Einblick in die faszinierende Landschaft der Kalahari mit ihren orangeroten Dünenketten. Trotz des ariden Klimas ist die Kalahari Lebensraum für eine vielfältige Fauna. 58 Säugetierarten sind hier heimisch, darunter der an seine Umgebung besonders gut angepasste Kalahari Löwe. Der Park ist außerdem berühmt für seine großen Tierherden. Nicht selten sieht man Hunderte von Gnus, Oryx-Antilopen oder von Springböcken, wie sie äsend durch die leise raschelnde Trockensavanne ziehen.

Die Grenze zwischen Südafrika und Botswana wird nur durch einige weiß getünchte Steine markiert. Zäune gibt es nicht. So kann das Wild auf der Suche nach Nahrung und Wasser ungehindert durch beide Teile des Parks streifen.

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Mittelpunkt des südafrikanischen Teils des Parks sind zwei trockene Flußbetten, das Auob und das Nossob Rivier. Sie ziehen sich über hunderte von Kilometern durch den Park. An verschiedenen Stellen gibt es Wasserlöcher in den Flußbetten, an denen sich immer wieder Wild einfindet und ideale Bedingungen für Wildbeobachtung und Tierfotografie bietet.


In den trockenen Flussbetten – nach starken Regenfällen entstehen in manchen Jahren kurzzeitig Wasserpfützen oder sogar Bäche – wachsen Akazien und Kameldorn-Bäume. Die Bäume besitzen ein weitverzweigtes, tiefreichendes Wurzelsystem. Es ermöglicht ihnen, auch unter wüstenhaften Bedingungen zu beträchtlicher Größe heranzuwachsen. Während der heißen Tageszeit lassen sich die Tiere gerne im kühlenden Schatten der Bäume nieder. Die länglichen Früchte sind für viele Tiere zudem eine willkommene, vitaminreiche Abwechslung auf dem Speiseplan.

Der südafrikanische Teil des Nationalparks ist gut erschlossen. Die Straßen im Park sind natürlich ungeteert und teilweise recht sandig. Dennoch ist für den südafrikanischen Teil des Parks im allgemeinen kein Geländewagen nötig.

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Twee Rivieren ist das Hauptcamp im Park. Hier stehen ein Campingplatz und klimatisierte Bungalows als Unterkünfte zur Verfügung. Außerdem gibt es einen Lebensmittelshop, ein Restaurant, einen Swimming Pool und eine Tankstelle.

Von Twee Rivieren aus starten die beiden Hauptrouten durch den Park. Die östliche Route führt am trockenen Flussbett des Nossob Riviers entlang. Im Abstand von 5 bis 20 Kilometern findet man Wasserlöcher im Flusslauf, meist durch Windpumpen betrieben. Besonders in den frühen Morgenstunden und am späten Nachmittag versammelt sich hier das Wild.

Die westliche Route führt von Twee Rivieren zum 120 Kilometer entfernten Mata Mata, immer am Flussbett des Auob Riviers entlang. Auch an dieser Strecke gibt es zahlreiche Wasserlöcher, an denen fast immer Wild zu beobachten ist. Das Restcamp Mata Mata verfügt – ähnlich wie Nossob – über Campingplatz, Chalets, Tankstelle sowie über einen Swimmingpool.

Von Namibia kommend, kann man über die Grenzstation Aroab / Rietfontein nach Südafrika einreisen und von dort zum Restcamp Twee Rivieren weiterfahren. Alternativ ist es möglich, via Gochas direkt nach Mata Mata zu fahren. Allerdings muss man in jedem Fall die Grenzformalitäten in Twee Rivieren erledigen und zudem mindestens zweimal im Park übernachten.

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Der Botswana Teil des Nationalparks ist touristisch weniger entwickelt. Ein Geländewagen wird benötigt. Weitere Informationen finden Sie hier:

REISEHINWEISE + UNTERKUNFT

planban

Selbstfahrer Reise durch Namibia