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Keetmanshoop

Keetmanshoop liegt knapp 500 Kilometer südlich von Windhoek an der B4 und ist Verkehrsknotenpunkt für den Straßen- und Bahnverkehr und Versorgungszentrum für den gesamten Süden Namibias. Die Stadt wurde 1866 als Missionsstation gegründet und nach dem deutschen Kaufmann Johann Keetman benannt, der die Mission finanziell unterstützte.

Die alte Kirche in Keetmanshoop beherbergt heute ein Museum, in dem die Geschichte der Stadt illustriert ist. Sehenswert ist auch das alte "Kaiserliche Postamt" aus dem Jahre 1910, das heute die Touristeninformation beherbergt.

Keetmanshoop zählt heute rund 20.000 Einwohner und eignet sich gut als Zwischenstation, da es einige komfortable Hotels und einen Campingplatz gibt.

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Rund 13 Kilometer nordöstllich von Keetmanshoop liegt der spektakuläre, viel fotografierte und mittlerweile zum National Monument deklarierte Köcherbaum Wald auf der Farm Gariganus.

Der Köcherbaum – oder "Kokerboom" in Afrikaans – ist besonders im heißen und trockenen Süden Namibias heimisch. Die bis zu neun Meter hohen Gewächse sind Sukkulenten. Sie passen sich an die extremen Umweltbedingungen an, indem sie in ihrem Stamm Wasser speichern. Köcherbäume blühen erstmals nach 20 bis 30 Jahren und können bis zu 300 Jahre alt werden. Das Holz ist sehr leicht und innen schwammig. Da sich Stamm und Äste leicht aushöhlen lassen, wurden sie von den einst hier lebenden San (Buschmännern) als Köcher für ihre Pfeile benutzt.

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Fotos: Links die alte Missionskirche, heute ein Museum. Rechts der Köcherbaumwald auf Gariganus.

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