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Marienfluss Tal

Die Fahrt zum Kunene River durch das einsame Marienfluss Tal gehört zu den schönsten Landschafts-Erlebnissen im Kaokoveld überhaupt. Das breite Tal erstreckt sich malerisch zwischen den Otjihipa Bergen im Osten und den Hartmann Bergen im Westen. Auf einer angenehm sandigen, orangefarbenen Piste fährt man durch sanft gewelltes Terrain, umgeben von wogendem weißgelbem Gras. Immer wieder sieht man Springbok Herden, Oryx Antilopen kreuzen den Weg. Zum Schluss überquert man noch einige Dünen, und vor einem liegt das paradiesische Flusstal des Kunene.

Die Zufahrt zum Mariental ist allerdings aufwändig, besonders wenn man den berüchtigten Van-Zyl's-Pass nimmt. Die Tour ist nur mit expeditionsmäßig ausgerüsteten Geländefahrzeugen machbar. Von Epupa Falls kommend fährt man ab Okongwati auf der D3703 über Okauwe nach Otjitanda, wo der Van-Zyl's-Pass beginnt. Von Opuwo aus fährt man über Etanga nach Otjitanda. Schon diese Zufahrtspisten zum Pass sind sehr rauh, die Schwierigkeiten nicht zu unterschätzen. Sowohl Onkongwati als auch Otjitanda sind keine Orte, sonderen lediglich winzige Himba Siedlungen. Hilfe oder irgendwelche Service Angebote kann man hier keineswegs erwarten.

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Der eigentliche Pass ist zwar nur wenige Kilometer lang, man kann die extrem steile, aus grobem und scharfkantigem Geröll bestehende Felstreppe durch die Otjihipa Berge jedoch nur im Schneckentempo hinunterkriechen, wofür man mehrere Stunden einplanen muss.

Fotos: Links Zufahrt durch die Otjihipa Berge zum Van-Zyl's Pass. Rechts ein junger Himba Hirte bei Otjitanda.
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Unten angekommen, ist die anschließende Fahrt durch das Marienfluss Tal ein reiner Genuss, ebenso die Ankunft am Kunene Fluss. Hier im Okarohombo Camp, das von der lokalen Himba Kommune von Otjinhungwe betrieben wird, kann man herrlich verweilen und entspannen.

Der Van-Zyl's-Pass kann nur von Osten nach Westen befahren werden. Man kann ihn nicht in der Gegenrichtung hinauffahren. Die Rückfahrt nach Opuwo erfolgt darum über Orupembe auf der D3707 Piste südostwärts. Eine besonders reizvolle Alternative ist die Fahrt ab Orupembe in südlicher Richtung über Purros, eine kleine Himba Oase am Hoarusib Rivier. Hier gibt es permanentes Wasser, wenngleich meist nur in einzelnen Kolken. Im Hoarusib Flussbett sieht man oft Elefanten, Nashörner, Giraffen, Zebras und anderes Wild, und die Himba Kommune in Purros kann besucht werden.

Von Purros fährt man über Tamakos auf der D3707 weiter nach Fort Sesfontein, wo man das Kaokoveld verläßt und dafür den Luxus einer Lodge genießen kann.

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