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Kaokoveld

Das einsame Kaokoveld (Kaokoland) im Nordwesten Namibias mit der Distrikthauptstadt Opuwo zählt zu den besonders unberührten Regionen Namibias. Das schwer zugängliche Gebiet südlich des Kunene-Flusses und nördlich von Sesfontein kann nur unter expeditionsmäßigen Bedingungen in Geländefahrzeugen und möglichst unter der Leitung eines erfahrenen Führers bereist werden. Die rauhen Pisten im Kaokoland sind kaum beschildert. Oft sind sie extrem steinig oder tief sandig. Es gibt keine Unterkünfte, sondern nur einige wenige Campingplätze im Kaokoveld. Übernachtet wird oft auch einfach in der Wildnis.

Das Kaokoveld ist Heimat der rund 15.000 Himba, ein halbnomadisches Hirtenvolk, das bislang in der Abgeschiedenheit des Kaokolandes seine ethnische Eigenart und Kultur weitgehend bewahren konnte. Die freundlichen Menschen züchten im wesentlichen Rinder und Ziegen, und – je nach Jahreszeit – ziehen sie mit ihren Herden zu den unterschiedlichen Wasserstellen. Kleidung, Haartracht und Schmuck haben eine besondere Bedeutung und sind ein Teil der Himba Tradition und Kultur. Schon den Neugeborenen hängt man Perlenketten um. Sind die Kinder etwas älter, so kommen Armreifen aus getriebenem Kupfer und Muscheln hinzu. Die stolzen Himba Frauen verwenden täglich mehrere Stunden für die Morgentoilette und Schönheitspflege. Der gesamte Körper wird mit einer Creme eingerieben, die aus ranzigem Butterfett und Ockerfarbe besteht. Hinzugemischt wird das aromatische Harz des Omuzumba-Strauches. Die Creme verleiht dem Körper einen intensiven rötlichen Glanz, der dem Schönheitsideal der Himba entspricht.

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Durch den stetig wachsenden, unkontrollierten Tourismus im Kaokoveld gerät die Kultur der Himba zunehmend in Gefahr. Touristen verteilen aus Unwissenheit Süßigkeiten an Himba Kinder und Alkohol an Himba Männer und vieles andere, was der Kultur der Himba fremd ist. Viele Himba sind darum bereits zu aufdringlichen Bettlern, andere zu Alkoholikern geworden. Obwohl von vielen Seiten gefordert wird, den Kaokoland Tourismus zu reglementieren und das gesamte Gebiet zum Schutzgebiet zu erklären, sieht die namibische Regierung bislang keinen Handlungsbedarf, sondern kritisiert das Himba Volk als unzivilisiert, rückständig und fortschrittsfeindlich.

REISEHINWEISE + UNTERKUNFT

Fotos: Links das Kaokoveld am Kunene Fluss. Am nördlichen Ufer beginnt Angola. Oben Himba Frau mit Baby.

Kaokoveld Unterkunft

Okahirongo Elephant Lodge

Großartige Lage am Hoarusib Ufer. 7 stilvolle Chalets, alle mit Bad. Toller Blick. Exzellente Küche. Pool. Safaris.

Preise: DZ ab N$ 4081 pP VP

Telefon: +264 (0)65 685018

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Okahirongo River Camp

Am Kunene Fluss. Wundervolle Aussicht. Luxus Safari-Zelte mit Bad. Beste Cuisine. Swimmingpool. Safaris.

Preise: DZ ab N$ 4081 pP VP

Telefon: +264 (0)65 685018

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Khowarib Lodge

Stilvolle Anlage am Hoanib Fluss. 14 Zelt-Chalets mit Bad. Herrlicher Blick. Lapa mit Bar, Restaurant. Internet. Touren und Safaris.

Preise: bitte anfragen

Telefon: +264 (0)81 219 3291

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Omarunga Camp

Rustikales Camp am Kunene; bequeme Safari-Zelte mit DU/WC oder Camping; alle Mahlzeiten; Himba Touren.

Preise: DZ ab N$ 975 pP HP

Telefon: +264 (0)64 403 096

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Opuwo Country Hotel

Tor zum Kaokoveld; schöne Lage, komfortable klimatisierte Zimmer mit Bad; alle Mahlzeiten; Bar; Patio; Pool.

Preise: DZ ab N$ 930 pP ÜF

Telefon: +264 (0)61 374750

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Kapika Waterfall Lodge

Komfortable Chalets nahe den Wasserfällen. Terrasse mit Blick auf den Kunene. Großer Pool. Lapa Restaurant. Geführte Wanderungen und Himba Touren.

Preise: DZ ab N$ 1100 PP HP

Telefon: 264 (0)65 685111

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planban

Selbstfahrer Reise durch Namibia